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Schunkeln, schlemmen und Gutes tun – die soziale Wiesn

Wenn man an das Oktoberfest denkt, kommen einem zunächst einmal Dinge, wie Stimmung und Alkoholexzess in den Sinn. Wer aber denkt, dass die Wiesn nur Blasmusik und Gerstensaft zu bieten hat, der täuscht. Jährlich werden im Zusammenhang mit dem Oktoberfest auch zahlreiche soziale Projekte umgesetzt. Die soziale Wiesn:

So verzichtet beispielsweise die Stadt München bei karitativen Einrichtungen auf die Erhebung einer Miete für den Oktoberfeststand. Zwei sogenannte Glückshäfen können durch den Erlass des Platzgeldes kostenlos vom Ersten Förderverein der Verbände der freien Wohlfahrtspflege München e. V. (EFV) betrieben werden. Das dort gesammelte Geld kommt direkt sozialen Projekten in München zu Gute.

Auch die Wiesn-Wirte zeigen auf dem Oktoberfest soziales Engagement. Am Sonntag des mittleren Wiesnwochenendes überreicht der Wiesnwirtsprecher stellvertretend für die Wiesn-Wirte einen großzügigen Scheck an den Oberbürgermeister der Stadt München. Die während des traditionellen Platzkonzerts an der Bavaria überreichte Geldspende wird für soziale Zwecke im Münchner Raum verwendet.

Kostenlose Oktoberfest-Führung für Kinder

Bereits seit 2003 wird auf dem Oktoberfest für über 1.200 Vorschulkinder ein sogenannter Wiesn-Bummel organisiert. Auf dieser Tour durch das Oktoberfest wird den fünf- bis sechsjährigen Kindern das Kulturgut des Volksfestes erläutert und veranschaulicht. Auch von den beiden Familientagen profitieren Kinder und ihre Eltern. Ermäßigte Preise an den Ständen und Fahrgeschäften sorgen für Fahrspaß und ein preiswertes Wiesn-Familienerlebnis.

Auch bei der Auswahl der Betreiber für die Buden, Mastenplätze und Brotstände werden soziale Aspekte berücksichtigt. Diese werden grundsätzlich nur an bedürftige, ortsansässige Personen vergeben.

Eine weitere schöne Aktion ist die jährliche kostenlose Verpflegung von 250 bedürftigen Seniorinnen und Senioren im Schottenhamel-Festzelt. Die vom Sozialamt empfohlenen Rentner erhalten hier je ein halbes Hendl und die Bewirtungskosten erstattet. Auch viele Festwirte und Schausteller engagieren sich in dieser Hinsicht für bedürftige Personen und ermöglichen diesen einen Wiesn-Besuch.


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